{"id":136,"date":"2019-07-31T09:13:34","date_gmt":"2019-07-31T09:13:34","guid":{"rendered":"http:\/\/frankster.de\/?p=136"},"modified":"2023-02-04T09:24:36","modified_gmt":"2023-02-04T09:24:36","slug":"31tagefleischlos","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/frankster.de\/?p=136","title":{"rendered":"#31TageFleischlos"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: blue;\">Urspr\u00fcnglicher Blogbeitrag vom 01.05.2019 &#8211; &#8222;31 Tage Fleischlos: Tag 1&#8220;<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>Ich liebe Fleisch. Und wenn ich so etwas schreibe, dann meine ich: Ich LIEBE Fleisch! Den Hamburger Royal mit K\u00e4se hat der liebe Gott gemacht, den D\u00f6ner sein t\u00fcrkischer Bruder und H\u00fchner wurden eigentlich nicht erfunden um Eier zu legen, sondern um in Filetst\u00fccken direkt in meinen Mund zu wandern.<\/strong><\/p>\n<p>Morgens, Mittags, Abends\u2026 egal ob aufs Brot (Aufschnitt) oder in jedweder Form auf den Teller \u2013 Fleisch ist ein fester Bestandteil von nahezu jeder Mahlzeit von mir. Zu Beginn des Tages ein paar Scheiben Salami auf die Stulle, in der Mittagspause vielleicht bei McDonalds zwei Royal inhaliert und Abends nochmal H\u00fchnchen zum Reis: Bei mir leider keine Seltenheit\u00a0<em>(und, nein: Wir werden wegen bzw. w\u00e4hrend dieser Aktion (noch) nicht \u00fcber mein Gewicht reden\u2026)<\/em><\/p>\n<p><strong>Laut Verbraucherzentrale ist die Empfehlung der Ern\u00e4hrungswissenschafter:\u00a0Nicht t\u00e4glich Fleisch und nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche.<\/strong><\/p>\n<p>Na toll. Damit h\u00e4tte ich meine Tagesdosis totes Tier bereits in einem Tag abgefr\u00fchst\u00fcckt\u2026<\/p>\n<p>Verst\u00e4ndlich, dass mir irgendwann der Gedanke kam: \u201eSo kann das nicht weiter gehen\u201c und \u201eDas kann nicht gesund sein\u201c. In Anbetracht der Tatsache, dass ich inzwischen nicht mehr alleine f\u00fcr mich verantwortlich bin, sondern der Ern\u00e4hrer meiner eigenen kleinen Familie (und als Angstpatient nur in absoluten Notf\u00e4llen freiwillig jemanden sehe, denn ich mit \u201eHerr oder Frau Doktor\u201c anspreche) muss jetzt mal ein radikaler Schritt angegangen werden: Den ganzen Mai \u00fcber kein Fleisch. Niente. Nada. Radikalentzug sozusagen. Ich gehe cold turkey!\u00a0<em>(Hmmm\u2026. Truthahn! \ud83d\ude09 )<\/em><\/p>\n<p>Es muss an dieser Stelle angemerkt werden, dass ich bereits seit Anfang des Jahres mit fleischlosen Tagen herumexperimentiert habe: 6 Tage im Januar, 10 Tage im Februar und 5 Tage im M\u00e4rz kam ich bereits komplett ohne Wurst, H\u00fchnchen etc. durch die Tage. Und ja, mir ist bewusst, dass man sich auch durchaus ganz einfach total falsch ohne Fleisch ern\u00e4hren kann, doch das ist f\u00fcr diese Challenge nicht Sinn der Sache: Mehr Obst, mehr Gem\u00fcse (im Idealfall zu oder nach jeder Mahlzeit) ist die Devise, dessen Realisierung mir hoffentlich diesen Monat gelingen wird.<\/p>\n<p>Auch sollte ich vielleicht vorher noch erw\u00e4hnen, dass ich dies wirklich aus rein egoistischen Gr\u00fcnden \u2013 also nicht aufgrund irgendwelchen PETA-Facebook-Posting-Spinnereien oder Weltverbesserer-Schwachsinn \u2013 mache, sondern schlicht und einfach wegen meiner Gesundheit \u2026 und weil mich wirklich interessiert, ob und wie ich diese Herausforderung meistern werde. Also, ihr Tomaten, ihr Gurken, ihr Tofu..\u00e4h..dinger und alles, was normalerweise allerh\u00f6chstens als geschmacklose Beilage auf meinem Teller durchgeht: Macht ihr euch bereit! Ich werde euch jagen \u2013 und ich werde erst Ruhe geben, wenn alle von euch in meinem Magen verarbeitet werden! \ud83d\ude00<\/p>\n<p><em>Wenn euch das Thema anspricht, w\u00fcrde es mich freuen, wenn ihr in den n\u00e4chsten Tagen regelm\u00e4\u00dfig hier im Blog vorbei schaut und mir vielleicht in den Kommentaren den ein oder anderen Tipp geben k\u00f6nntet, wie ich am besten durch den Monat komme. Ich werde versuchen so oft wie m\u00f6glich zum virtuellen Stift zu greifen und meine Gedanken und Erfahrungen aufzuschreiben.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: blue;\">Urspr\u00fcnglicher Blogbeitrag vom 05.05.2019 &#8211; &#8222;31 Tage Fleischlos: Die ersten Tage&#8220;<\/span><\/em><\/p>\n<p><em>Den ganzen Mai ohne totes Tier? \u2026.\u00a0 Warum das denn? Schmeckt doch so gut!\u00a0<\/em><\/p>\n<p><strong>1.5.19<\/strong><br \/>\nSpinat, Kartoffeln, R\u00fchrei \u2013 wer sich bei dieser Kombination in seine Kindheit zur\u00fcckversetzt f\u00fchlt, dem geht es wie mir. Allerdings gab es zu meiner Zeit niemals Blattspinat ohne den \u201eBlupp\u201c (<em>und wenn ich es mir genau \u00fcberlege, wahrscheinlich auch niemals ohne die bekannte Marke \u2026 und da wundere ich mich noch, warum Werbung bei mir wirkt!<\/em>), doch von der bekannten Rahmpampe soll in der Gegenwart nichts mehr auf meinem Teller landen. Irgendwann habe ich mich in meiner Jugend so daran satt gegessen, dass ich auch heute noch Captain Iglo und Verona Feldbusch in einem selbstgedrehten Remake von \u201eDer Exorzist\u201c mit einem frischen Strahl aus meinem Mund daraus bedecken w\u00fcrde, sollte man mich zwingen, die \u201eBlupp\u201c-Variante des Spinats nochmals zu inhalieren.<\/p>\n<p><strong>2.5.19<\/strong><br \/>\nIch habe einmal gelesen, dass die R\u00fcgenwalder M\u00fchle zwischenzeitlich ein Top Player in Sachen Veggie-Food ist, da sie fr\u00fch genug in den Markt eingestiegen sind. Ihr wisst schon: Damals, als beispielsweise das Wort \u201evegan\u201c noch so unbekannt war, dass man es f\u00fcr ein Schimpfwort hielt (<em>also im Gegensatz zu heute, wo man wei\u00df, dass es das eigentlich ist<\/em>). Das von Stiftung Warentest 2016 getestete und f\u00fcr \u201emangelhaft\u201c bewertete vegetarische Schnitzel wanderte auf jeden Fall am zweiten Veggietag in meinen Magen. Ich war positiv \u00fcberrascht, dass der Geschmack wirklich an ein echtes Schnitzel erinnert und auch die Konsistenz nicht sonderlich unangenehm ist. Gemeinsam mit ebenfalls am Abend vorher vorgekochtem Reis und Gem\u00fcse (<em>Frosta Fertigpfanne, man g\u00f6nnt sich ja sonst nichts<\/em>) war das ein wirklich s\u00e4ttigendes Mittagessen.<\/p>\n<p>Abends verw\u00f6hnte meine schlechtere H\u00e4lfte mich mit Spinat-Fetak\u00e4se-Bl\u00e4tterteigtaschen, die auf der einen Seite daf\u00fcr sorgten, dass mir Fleisch von Anfang an nicht fehlte, der auf der anderen Seite allerdings meinen Kalorienhaushalt zerschoss wie [ \u2026hier x-beliebigen USA-Highschool-Attent\u00e4ter des Monats einsetzen und mit einer geschmacklose Erw\u00e4hnung von Mitsch\u00fclern und\/oder Lehrern abschlie\u00dfen\u2026 ].<\/p>\n<p><strong>3.5.19<\/strong><br \/>\nDie Reste vom gestrigen Abendessen zogen sich dank \u00dcberangebot noch auf das Fr\u00fchst\u00fcck und das Mittagessen. Danach noch \u00fcbrig gebliebenes wanderte zu Gunsten eines frischen Tomaten-Mozarella-Salats am Abend in den \u201e<em>Mein Gott, die dritte Welt k\u00f6nnte davon eine Woche lang leben<\/em>\u201e-Beh\u00e4lter in die K\u00fcche..<\/p>\n<p><strong>4.5.19<\/strong><br \/>\nWer braucht ein gesundes Abendessen, wenn Mutter nach Ihrem Bodensee-Urlaub auf dem R\u00fcckweg kurz zu Besuch kommt, um ihren Enkelsohn zu sehen (<em>nur wegen Ihrem Sohn w\u00fcrde Sie die kurze Strecke vermutlich bereits seit Ewigkeiten nicht mehr zur\u00fccklegen<\/em>) und dabei aus Einback-\/Eierweck-Teig bestehende \u201eM\u00e4usschen\u201c von einem wirklich grandiosen B\u00e4cker aus Langenargen mitbringt? Und wenn wir gerade bei Backwaren sind, die Figuren-Form erhalten um aus irgendeinem Grund ansprechender zu sein:\u00a0<em>Liebe B\u00e4cker, warum zum Teufel eigentlich immer Rosinen als Augen? Ich bin bisher nicht einer Person begegnet, die mit \u201eWow! Geil! Rosinen!\u201c reagiert h\u00e4tte\u2026<\/em><\/p>\n<p>Entdeckung des Tages: Peperoni-Mix gef\u00fcllt mit Frischk\u00e4secreme von der \u201eja!\u201c-Discountermarke aus dem Anti-Discounter-Apothekenpreis-Supermarkt rewe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: blue;\">Urspr\u00fcnglicher Blogbeitrag vom 02.05.2019 &#8222;31 Tage Fleischlos &#8211; Bis(s) zur Halbzeit&#8220;<\/span><\/em><\/p>\n<p><strong>5.5.2019<\/strong><br \/>\nKeine Ahnung wie meine Frau das macht, aber rote Linsen als Hackfleisch-Ersatz funktionieren.\u00a0<em>(Okay\u2026 das wusste ich bereits vorher und auch die falsche Lasagne Bolognese ohne Bolognese mit Linsen steht bereits seit einigen Monaten auf meiner Speisekarte, aber mit S\u00e4tzen, die mit einem vegetarischen Zugest\u00e4ndnis beginnen, f\u00e4ngt man vielleicht die Leserschaft ein,\u00a0 die sich ansonsten nicht auf diesen Blog verirrt h\u00e4tte ;-))<\/em><\/p>\n<p><strong>6.5.2019<\/strong><br \/>\nSkyr ist eine tolle Erfindung. Es gibt inzwischen alles m\u00f6gliche aus Skyr. Sogar Mozarella. Der sieht auch fast so aus wie Mozarella. Schmeckt halt irgendwie nicht nach Mozarella. Hat auch nicht wirklich die Konsistenz von Mozarella. Und \u00fcberhaupt gibt es ganz viel Skyr in tollen Joghurt-artigen Geschmacksrichtungen. Die sehen dann f\u00fcr einige Tage richtig gut aus im K\u00fchlschrank, bis man sie nach Ablaufdatum irgendwann unge\u00f6ffnet weg schmei\u00dft, weil man halt keinen Bock auf Skyr hat. Skyr ist eine tolle Erfindung.<\/p>\n<p><strong>7.5.2019<\/strong><br \/>\nFr\u00fcher habe ich einmal die Woche f\u00fcr einen Freund vegetarisch gekocht. In 99% der F\u00e4lle bestand das Essen dann aus ger\u00e4uchertem Tofu mit Gem\u00fcse in irgendeiner fertigen Currysauce mit Reis. Heute gab es das Ganze ohne besagte Fertigsauce. Seitdem (der Autor schreibt diese Zeilen f\u00fcnfzehn Tage sp\u00e4ter) habe ich irgendwie keine Lust mehr auf Tofu.<\/p>\n<p><strong>8.5.2019<\/strong><br \/>\nWer eine Frau hat, die kochen kann, der hat eine Frau, die kochen kann (<em>logisch, oder?<\/em>). Meine Frau kann kochen. Woran ich das fest mache? Ganz einfach: Wer es schafft, dass ein vegetarisches Langweiler-Mahl wie Couscous mit Gem\u00fcse (<em>ohne irgendein zus\u00e4tzliches vegetarisches Goodie wie Fake-Steak, Fake-Wurst oder Fake-Irgendwas<\/em>) so gut schmeckt, dass ich mir zweimal Nachschlag hole, muss kochen k\u00f6nnen \u2026 also entweder das oder die fleischlose Zeit hat meinen Geschmackssinn inzwischen gekillt und ich halte Tierfutter inzwischen f\u00fcr bek\u00f6mmlich\u2026<\/p>\n<p><strong>9.5.2019<\/strong><br \/>\nHabe ich eigentlich schon mal geschrieben, dass meine Frau eine begnadete K\u00f6chin ist? \u2026 Nein? \u2026 Veggie Hack aus roten Bohnen mit Waln\u00fcssen (!) im Wrap mit Sour Cream: Ich bin im Himmel!<\/p>\n<p><strong>10.5.2019<\/strong><br \/>\nDas restliche Veggie-Hack vom Vortag mit Reis (<em>also quasi als Chili Sin Carne<\/em>) hat mich einen weiteren Tag totes Tier vergessen lassen.<\/p>\n<p><strong>11.5.2019<\/strong><br \/>\nDa ich zus\u00e4tzlich zur fleischlosen Zeit auch immer wieder meinen Kalorienverbrauch im Auge behalte und heute mein pers\u00f6nliches Kryptonit in den Magen wanderte (Streuselkuchen) bestand der restliche Tag aus Brotzeit mit diversen Aufstrichen, Frischk\u00e4se, Fake-Wurst und eingelegten Kalorienbomben.<\/p>\n<p><strong>12.5.2019<\/strong><br \/>\nIm Gegensatz zu den Leuten die aus nicht nachvollziehbaren Gr\u00fcnden beschlie\u00dfen fortan vegan leben zu wollen, bin ich Gott sei Dank nicht darauf angewiesen Erde zu fressen. Der Pizza-Lieferant dankte es mir.. na ja, eigentlich nicht, aber den Euro fand er trotzdem dufte. Genauso wie ich die Teigscheibe mit K\u00e4se und Pommes (<em>fragt nicht! \ud83d\ude09<\/em>)<\/p>\n<p><strong>13.5.2019<\/strong><br \/>\nEin gro\u00dfer amerikanischer Systemgastronom (<em>der mit den kleineren Burgern, die eigentlich auch wesentlich schlechter schmecken<\/em>) hat neuerdings einen rein veganen Burger im Programm. Nicht alles was vegan ist muss auch zwangsl\u00e4ufig nach M\u00fcll schmecken. Stimmt in dem Fall sogar. Allerdings ist das auch nicht mal ansatzweise ein Ersatz f\u00fcr einen \u201erichtigen\u201c Burger \u2026 oder die vegetarische Variante, die zu Gunsten dieses neuen Modetrends aus dem Sortiment geflogen ist. Aber: Netter Versuch.<\/p>\n<p><strong>14.5.2019<\/strong><br \/>\nWenn der Chef Mittagessen gehen will, geht man mit dem Chef Mittag essen. Und wenn der Chef einen richtigen-saftigen, vor Fleisch geradezu triefenden Pulled Pork Burger in der (wirklich fantastischen lokalen) Burgeria isst, g\u00f6nnt man sich selbst halt einen vegetarischen Burger und hofft auf das Beste. In diesem Fall hat die Hoffnung Fr\u00fcchte getragen .. oder eher Gem\u00fcse? Der Frikadellen-Ersatz aus schwarzen Bohnen und die grandiose Sauce haben mich ein weiteres Mal meinen eigentlich unstillbaren Hunger nach totem Tier vergessen lassen. Danke, Little Beach!<\/p>\n<p><strong>15.5.2019<\/strong><br \/>\nEine Ode an die fertigen Gem\u00fcseb\u00e4llchen aus dem Discountermarkt zu schreiben, w\u00e4re nat\u00fcrlich eine Herausforderung. Da ich allerdings noch nie ein Wettkampf-Typ war, m\u00f6chte ich stattdessen ein kleines Loblied auf die wei\u00dfe Version der \u201eLion\u201c-Schokoriegel der Firma Nestl\u00e9 singen. Gerade als ich den Mund \u00f6ffne und mit meiner Engelsstimme die Preisung beginnen m\u00f6chte, kommt ein versiffter linksgr\u00fcner Demonstrant, dr\u00fcckt mir seine ungewaschene Hippie-Hand auf den Mund und schwadroniert irgendwas von wegen \u201e<em>b\u00f6ser Gro\u00dfkonzern<\/em>\u201e, \u201e<em>selbstverst\u00e4ndlicher<\/em>\u00a0<em>Boykott<\/em>\u201c und \u201e<em>nimmt den armen afroamerikanischen Kindern das Wasser weg<\/em>\u201e. Ich wedele mit einem St\u00f6ckchen und schmei\u00dfe es in den Main \u2013 er wedelt mit seinem Schwanz und springt hinterher. Ich wache auf, reibe mir die Augen und esse die Reste von meinem Schokoriegel. Echt lecker!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em><span style=\"color: blue;\">Urspr\u00fcnglicher Blogbeitrag vom 02.07.2019 &#8211; &#8222;31 Tage Fleischlos: Das Fazit&#8220;<\/span><\/em><\/p>\n<p><em>Den gesamten Mai wanderte kein einziges St\u00fcck totes Fleisch in meinen Magen. Dies hat mich ganz offensichtlich so geschw\u00e4cht, dass ich erst jetzt im Juli dazu komme, ein Fazit zu meiner Aktion #31TageFleischlos zu schreiben und dabei versch\u00e4mt auf das nicht beendete Online-Tagebuch schaue\u2026<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Wie schwer es fiel, einen ganzen Monat auf k\u00f6stliche Erzeugnisse aus von Schwein, Rind, Gefl\u00fcgel und sonstigem Getier zu verzichten\u2026<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Es fiel mir erstaunlich leicht. Als Jemand, der gerne \u201edeftig\u201c fr\u00fchst\u00fcckt habe ich meinen Aufschnitt erstaunlich leicht gegen vegetarische Produkte von M\u00fchlenhof ausgetauscht \u2013 und bin seit Mai dabei geblieben. Ob f\u00fcr meine Salami jetzt ein Schwein geschlachtet wird\u00a0<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20220819012257\/https:\/\/www.stern.de\/genuss\/essen\/rechenbeispiel--fuer-veggie-wurst-sterben-mehr-tiere-als-fuer-das--original--8350418.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">oder ein ganzer Stall H\u00fchner<\/a>\u00a0drauf geht \u2013 mir doch (Achtung, schlechtes Wortspiel:) Wurst! \ud83d\ude42<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ob sich gesundheitlich etwas ge\u00e4ndert hat und ob ich mich dadurch besser f\u00fchle\u2026<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Kein St\u00fcck. Zwar habe ich als positiven Nebeneffekt im Anti-Fleisch-Monat leicht abgenommen, dies ist allerdings weniger der vegetarischen Ern\u00e4hrung, sondern vielmehr dem Kalorien z\u00e4hlen geschuldet.<\/p>\n<p>Faszinierender ist eher die \u201eKopfsache\u201c: W\u00e4hrend ich mir bisher schon des \u00f6fteren Gedanken dar\u00fcber machte, dass ich viel zu viel Fleisch zu mir nehme, f\u00fchle ich mich zwischenzeitlich beruhigter, dass ich meinen Fleischkonsum eingeschr\u00e4nkt habe.<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Dauerhafte Ern\u00e4hrungsumstellung nach #31TageFleischlos\u2026<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der fleischlose Monat hat mir gezeigt, dass ich nicht permanent und zu jeder Mahlzeit totes Tier zu mir nehmen muss und auch relativ einfach ganz ohne Getier durch mehrere Tage komme ohne ein Defizit zu versp\u00fcren. Das mag f\u00fcr viele von euch total normal sein; f\u00fcr mich war es das bisher nicht.<\/p>\n<p>Seit Mai hat das auch direkte Auswirkungen auf meine Ern\u00e4hrung: \u00dcber die H\u00e4lfte des Juni habe ich mich ohne Probleme vegetarisch ern\u00e4hrt und arbeite inzwischen auf ein gesundes \u201ezwei, dreimal Fleisch die Woche\u201c hin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Urspr\u00fcnglicher Blogbeitrag vom 01.05.2019 &#8211; &#8222;31 Tage Fleischlos: Tag 1&#8220; Ich liebe Fleisch. 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